Die PHOENIX Genossenschaft ist eine der ersten gemeinnützigen Genossenschaften für Beschäftigung und Bildung in Deutschland.
Wir bündeln über die PHOENIX Genossenschaft unsere Kräfte in einem gemeinschaftlichen Betrieb, nutzen Synergieeffekte und pflegen den fachlichen Austausch über regionale Grenzen hinweg.
Wir setzen in unserer Arbeit auf Stabilisierung und Training sowie auf Bildung und Qualifizierung der Menschen, welche sich uns anvertrauen.
Die PHOENIX Genossenschaft dient ihren Mitgliedern als Informations-, Beratungs- und Koordinierungstelle in allen Fragen der Integrations- und Bildungsarbeit.
Am 29.09.2026 waren wir beim 4. Landesweiten Fachtag „Armut und Teilhabe“ im Hospitalhof in Stuttgart dabei. Der Fachtag wird von der FaFo BW im Statistischen Landesamt in enger Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Armutsbekämpfung und Prävention im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration organisiert.
Beim Markt der Möglichkeiten hatten wir die Gelegenheit, unser Projekt vorzustellen, mit Fachkräften und Interessierten ins Gespräch zu kommen und uns über Erfahrungen und Ansätze aus der Praxis auszutauschen.
Im Rahmen einer kleinen Mitmachaktion haben wir die Besucher*innen eingeladen, sich mit einer zentralen Frage auseinanderzusetzen:
„Teilhabe darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Wie können Zugänge für Familien besser gestaltet werden?“
Dabei entstanden viele spannende Gedanken, Ideen und Gespräche darüber, wie Teilhabe für alle Familien ermöglicht und Zugänge niedrigschwelliger gestaltet werden können.
Wir nehmen viele wertvolle Impulse und interessante Begegnungen mit und freuen uns über den anregenden Austausch. Vielen Dank an alle, die unseren Stand besucht, mitgemacht und sich mit uns auf diese wichtige Frage eingelassen haben!
Am 22.09. fand die letzte BeJuga-TANDEM III Sitzung unter der Leitung von Hartmut Kleinikel statt. Danach wurde er von Joachim von Streit in den Ruhestand verabschiedet.
Jahrelang begleitete Hartmut uns mit großem Engagement und überragendem Wissen. Er weiß nicht nur, wie wir die Lebenssituation von Bedarfsgemeinschaftenn verbessern, sondern vor allem auch wie wir unsere Sozialarbeiterinnen vernetzen und Ihnen bei spezielleren Herausforderungen weiterhelfen. Wiederholt war das zentrale Thema: Nachhaltige Betreuung braucht Zeit. Das ist der Kern von BeJuga.
„Der Vermittlungsvorrang darf nicht im Kontrast zu einer langfristigen Beschäftigung stehen!“ betonte Hartmut auch in seiner letzten Sitzung und gab den Wunsch an von Streit weiter, für nachhaltige Lösungen in der Sozialarbeit zu kämpfen.
Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe vereint mehr als 240 Sozialunternehmen aus 12 Bundesländern, die in Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften organisiert sind. Die Mitglieder des Netzwerks bringen ihre langjährige Praxiserfahrung in der Arbeit mit arbeitslosen Menschen ein. Sie entwickeln innovative Ansätze und Maßnahmen in den Bereichen Aktivierung, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung. Ziel ist es, Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt neue Perspektiven zu eröffnen und deren soziale Teilhabe nachhaltig zu fördern.